FUNKENFEUER

Neujahrskonzert des Kulturvereins Holzminden in der Stadthalle

ACHTUNG: Witterungsbedingt ist die Veranstaltung verschoben auf Freitag, 23. Januar

Solist des Konzertabends zum Jahresbeginn 2026: Tassilo Probst.

Der Kulturverein Holzminden bietet zum Jahresauftakt am Freitag, 23. Januar, um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Stadthalle Holzminden unter dem Motto „Funkenfeuer“ ein abwechslungsreiches und vor Lebenslust sprühendes Neujahrsprogramm.

Zu Gast ist wieder das Göttinger Symphonieorchester (GSO) unter der Leitung des beliebten Dr. Nicholas Milton, der mit seiner ihm eigenen und ganz speziellen humorvollen Art das Konzert dirigiert und moderiert. Auch in dem Neujahrskonzert des Kulturvereins werden die Musikerinnen und Musiker des GSO einige Glanzlichter zünden, deren Funkenflug jedoch musikalisch vollführt wird.

Wer dem Funkenfeuer lauscht, wird nicht mit dröhnenden Ohren, sondern von der Leichtigkeit der Musik beflügelt nach Hause gehen. Eine besonders funkelnde Wunderkerze soll der 23-jährige Solist des Konzertabends Tassilo Probst mit seiner Violine (Stradivari) zünden.

Das diesjährige Programm zum Jahreswechsel ist größten Teils aus Werken des Walzerkönigs Johann Strauss Sohn (1825-1899) zusammengestellt, in Anlehnung an den 200. Geburtstag des Komponisten im letzten Jahr. Er schrieb über 300 Werke und wurde 1863 zum kaiserlichen Hofballdirektor ernannt. Mit der Operette „Die Fledermaus“ gelang ihm der Schritt von der Unterhaltung zur Kunst. Die Göttinger haben die schönsten Melodien der Operette als Ouvertüre sozusagen „im Gepäck“. Weitere weltbekannte Stücke wie die Tritsch-Tratsch-Polka oder der Donau-Walzer „An der schönen blauen Donau“ werden dargeboten. Aber auch ungarische Folklore wie Vittorio Montis (1868 -1922) „Csárdás“ oder die „Zigeunerweisen“ des spanischen Geigers Pablo de Sarasate (1844 – 1908) bringen Glanzlichter und Würze ins Konzertgeschehen. Ein echter Prüfstein für Geigerinnen und Geiger ist ferner die „Introduktion et Rondo capriccioso“ von Camille Saint-Saens (1835 – 1921), die ganz klar die Handschrift von Sarasate trägt. Sarasate brachte das Werk auch selbst zur Uraufführung und machte es schlagartig zu diesem Prüfstein, aber auch zu einer Miniatur voller Geist. Wie gut, dass die Göttinger Tassilo Probst dabei haben, der ohne Zweifel zu einem der vielversprechendsten Musiker seiner Generation zählt. Tassilo Probst ist bekannt für seine facettenreiche Darbietung von außergewöhnlicher Virtuosität, emotionaler Tiefe und fesselnder Bühnenpräsenz. Er wurde als Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet und konzertierte als Solist mit namhaften Orchestern. Als Kammermusiker arbeitete er mit weltbekannten Größen wie dem Geiger Daniel Hope oder dem Pianisten Lang-Lang zusammen.

Die Saison 2025/2026 begann für ihn mit einer Konzerttournee in Südafrika. Zum Jahreswechsel wird er eine Tournee mit dem GSO durch 20 Städte bestreiten, so auch dank dem Kulturverein durch Holzminden.