DER NAME DER ROSE
Die Theatersaison 2026/27 beginnt
Eine der berühmtesten Kriminalgeschichten gastiert in der Stadthalle
Mit der Theaterfassung des Romans „Der Name der Rose“ von Umberto Eco in der Inszenierung des Berliner Kriminaltheaters bringt der Kulturverein Holzminden e.V. gleich zu Beginn der Theatersaison am 28.10.2026 um 20 Uhr eine außergewöhnliche Inszenierung auf die Bühne der Stadthalle Holzminden.
Die Geschichte führt in das Jahr 1327. William von Baskerville reist gemeinsam mit seinem jungen Novizen Adson von Melk in eine abgelegene Benediktinerabtei in Oberitalien, um an einem wichtigen kirchenpolitischen Treffen teilzunehmen. Doch schon bei ihrer Ankunft bittet der Abt des Klosters die Besucher, die Hintergründe des mysteriösen Todes eines Mönches zu klären. Während William und Adson den Todesfall untersuchen, sterben weitere Mönche.
Frage nach Wissen, Glauben und Macht
Der 1980 erschienene Roman ist nicht nur ein Kriminalroman, vielmehr verbindet Umberto Eco die Todesfälle mit der grundlegenden Frage nach Wissen, Glauben und Macht. Wer bestimmt, was wahr ist? Wer darf über Wissen verfügen?
Und was geschieht, wenn Menschen so sehr von ihrer eigenen Wahrheit überzeugt sind, dass selbstbestimmtes Denken und Handeln anderer verfolgt wird? Die Handlung spielt zwar im Mittelalter, ist aber geradezu erschütternd aktuell.
Die Inszenierung des Berliner Kriminaltheaters greift diese Dimension des Stoffes bewusst auf und verbindet mit dem historischen Roman mysteriöse Todesfälle sowie Philosophie und Theologie. Gerade dieses Spannungsverhältnis macht „Der Name der Rose“ zu den großen internationalen Literaturerfolgenden des 20. Jahrhunderts.
Der Kulturverein freut sich, mit dem Gastspiel einen Stoff präsentieren zu können, den viele Zuschauer aus Literatur und Film kennen, nun aber unmittelbar auf der Bühne erleben dürfen. Darüber hinaus kommen zwölf SchauspielerInnen nach Holzminden, die auf großen Bühnen und durch Film und Fernsehen bekannt geworden sind wie Mario Krüger, Silvio Hildebrandt, Thomas Linke, Jenny Löffler oder Jan Maeser (den Holzmindener Zuschauern bekannt aus „Passagier 23“). Traditionell lädt der Kulturverein nach der Aufführung wieder zum Talk mit den DarstellerInnen ein.
